Rhön – Mai 2027

Neues Revier, neue Kurven: Vom 30. April bis 2. Mai 2027 fahren wir in die Rhön – ins „Land der offenen Fernen“.

Liebe Reisschüsselfahrer,

es ist gebucht: Unsere Frühjahrstour 2027 führt uns in eine Ecke, in der wir noch nie waren – die Rhön. Und weil wir alle Kurven, Fernsicht und ein bisschen Abenteuer mögen, ist das genau die richtige Premiere. Nach Odenwald und Eifel wird es Zeit, dass wir mal Richtung Osten abbiegen.

Der Termin hat es in sich: Anreise am Freitag, 30. April 2027, nachmittags – also mitten hinein in den Tanz in den Mai. Zwei Nächte, ein langes Wochenende, und am Sonntag, 2. Mai, geht es nach dem Frühstück wieder gen Heimat. Die Anfahrt ist mit rund 300 km und gut 3:15 bis 3:45 Stunden angenehm kurz – wer früh losfährt, hat am Freitag noch Asphalt unter den Reifen, bevor das erste Getränk auf dem Tisch steht.

Unser Quartier: Landhotel „Zur Grünen Kutte“

Untergebracht sind wir im Landhotel „Zur Grünen Kutte“ ★★★ in Bernshausen, einem Ortsteil von Dermbach in der Thüringer Rhön. Ein Fachwerkhaus mitten im UNESCO-Biosphärenreservat, familiär geführt und mit allem, was wir brauchen: Garagen-Unterstellplatz, Schrauberecke mit Werkzeug, Trockenraum (man weiß ja nie) und Tourenvorschläge direkt vom Gastgeber.

Das Haus ist wirklich gut ausgestattet – und wer sich einmal das Imagevideo ansieht, bekommt Lust auf mehr und die Vorfreude gleich mit dazu 🙂 Nach der Ausfahrt warten Sauna und Solebad, ein Biergarten, Grillabende und ein Nebenraum für Gruppen – die lange Tafel für unsere Benzingespräche ist damit gesichert. Auf den Teller kommt regionale Rhöner Küche mit Produkten aus dem eigenen Kräuter- und Gemüsegarten. Thüringer Klöße inklusive. Wir sagen nur: Prost und Mahlzeit.

Imagevideo des Landhotels „Zur Grünen Kutte“

Die Strecken – kurvig, leer, mit Aussicht

Die Rhön gilt als der klassische Kompromiss aus „richtig kurvig“ und „gut erreichbar“. Hochebenen mit langen Sichtachsen, dazwischen enge Talstrecken, dünn besiedelt und ohne Ballungsraum in der Nähe. Die Region lebt sichtbar vom Bikertourismus – das merkt man an jeder Ecke.

Freut euch auf:

  • Hochrhönstraße (Wasserkuppe – Schwarzes Moor) – die Panoramastrecke schlechthin
  • Ulstertal und Feldatal – flüssige Kurvenkombinationen, wie für uns gemacht
  • Kreuzberg-Auffahrt ab Bischofsheim – kurz, knackig, mit Belohnung oben
  • Streu- und Saaletal Richtung Bad Neustadt – entspanntes Dahingleiten für den Rückweg

Und die Stopps dazwischen? Die Wasserkuppe (950 m) mit Fernsicht, Segelfliegern und Gastronomie. Das Kloster Kreuzberg – Klosterbier und klassischer Biker-Wallfahrtsort in einem. Das Schwarze Moor mit seinem Holzsteg-Rundweg, ideal für eine Pause mit Beinvertreten. Und Point Alpha an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, ein Halbtagesstopp, der sich wirklich lohnt.

Für unsere Mitfahrer und Familienangehörigen

Ein Wochenende ist nur dann rundum gelungen, wenn alle etwas davon haben. Und da hat die Rhön einiges zu bieten – die Freizeitmöglichkeiten rund ums Hotel reichen von geführten Wanderungen über Reiten auf der benachbarten Stockborn Ranch bis zum Sternegucken im Sternenpark Rhön, wo es nachts so dunkel wird wie kaum irgendwo sonst in Deutschland.

Wer lieber unterwegs ist, findet alles in bequemer Reichweite:

  • Bad Salzungen (12 km) – Kurstadt am Burgsee, Solewelt mit Sole- und Salzgrotten
  • Erlebnisbergwerk Merkers (20 km) – Kristallgrotte und historische Bunker unter Tage
  • Point Alpha, Geisa (22 km) – Zeitgeschichte zum Anfassen, auch ohne Motorrad
  • Schmalkalden (24 km) – Fachwerkstadt, Schloss Wilhelmsburg und die VIBA-Nougatwelt
  • Meiningen (30 km) – Theater, Schloss und Museen
  • Eisenach mit der Wartburg (40 km) – UNESCO-Welterbe, Bach und Automobilgeschichte
  • Fulda (50 km) – Barockstadt mit imposantem Dom

Dazu Sauna, Solebad und Liegewiese für die, die den Tag lieber langsam angehen. Langeweile ist also ausgeschlossen – für niemanden.

Vorfreude ist die schönste Freude

Bis dahin ist noch Zeit, aber genau die brauchen wir: Termin im Kalender markieren, Karten wälzen, Tracks tauschen und die Bikes fit machen. Wer sich an Dodenau erinnert, weiß: Eine motorradfreundliche Unterkunft mit herzlichen Gastgebern ist die halbe Miete für ein gelungenes Wochenende. Genau das erwartet uns in Bernshausen – nur diesmal in einer Landschaft, die für uns alle noch weiße Flecken auf der Karte hat.

Merkt euch den Termin, und dann: Gas geben und Kurven jagen!

Eure Reisschüsselfahrer-Crew


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